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Schutzgebiet

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Im Naturschutz ist ein Schutzgebiet ein Landstück oder Landstrich, der wegen seines besonderen Werts als schützenswert erachtet wird. Das sind zum Beispiel Gebiete, in denen besonders seltene, bedrohte Arten vorkommen, oder auch Gegenden, in denen besonders unberührte, ursprüngliche Natur vorherrscht. Auch Gebiete, die der Mensch als besonders schön erachtet stehen häufig unter Schutz.

Wird ein Landstrich zum Schutzgebiet erklärt, so geniesst er, wie der Name schon sagt, einen besonderen Schutz. So darf der Mensch nicht uneingeschränkt in diese Gebiete eingreifen, selbst das Betreten ist mancherorts verboten. Die genauen Regeln sind von den Gesetzen desjenigen Landes abhängig, in dem das Gebiet liegt. Eines der ältesten Schutzgebiete der Erde ist der 1872 gegründete Yellowstone-Nationalpark in Wyoming (USA).


Schutzgebiete in Deutschland

Naturschutzgebiet-Schild. Naturschutzgebiete sind streng geschützte Gebiete. (Bild: DUH)
Naturschutzgebiet-Schild. Naturschutzgebiete sind streng geschützte Gebiete. (Bild: DUH)

Die in Deutschland geltenden Schutzgebietskategorien sind im Bundesnaturschutzgesetz definiert (BNatSchG). Die unterschiedlichen Schutzgebiete unterscheiden sich durch ihre Größe, ihren Schutzzweck und ihren Schutzzielen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Nutzungsbeschränkungen. Während z.B. in einem Nationalpark menschliche Eingriffe sehr stark eingeschränkt sind, (es gibt in Deutschland Nationalparke, in denen die Nutzung nicht völlig herausgenommen ist, z.B. an der Oder) ist die nachhaltige Bewirtschaftung im überwiegenden Teil eines Biosphärenreservats erwünscht.

Die wichtigsten Schutzgebietskategorien sind: Naturschutzgebiete, Nationalparke, Biosphärenreservate, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale und Naturparke. Ihre Gebiete können sich teilweise überlagern oder sind in Einzelfällen sogar deckungsgleich.

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