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Rekorde der biologischen Vielfalt

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Der Walhai, ein zahmer Riese

Walhai  ist in allen tropischen und subtropischen Ozeanen der Welt verbreitet. Er  ist der größte bekannte lebende Fisch der Erde. Obwohl er zu den Haien zählt, ist er ein zahmer Riese, der sich von Plankton ernährt. Wale sind zwar noch größer, sind jedoch keine Fische, sondern Säugetiere.


[bearbeiten] Methuselah, der älteste bekannte Baum der Erde

Methuselah ist der Name eines Exemplars von Pinus aristata, der langlebigen Grannen-Kiefer, die im Inyo National Forrest in der höchstgelegenen Region der White Mountains (USA) wächst. Sie mit einem Alter von über 4.700 Jahren der älteste lebende Baum der Erde.


Die bei uns als "Weihnachtsstern" bekannte Wolsmilch Euphorbia pulcherrima ist entfernt mit Rafflesia verwandt. (Bild: Klaus-Uwe Gerhardt Pixelio.de)
Die bei uns als "Weihnachtsstern" bekannte Wolsmilch Euphorbia pulcherrima ist entfernt mit Rafflesia verwandt. (Bild: Klaus-Uwe Gerhardt Pixelio.de)

[bearbeiten] Die Riesenrafflesie, der Blüten-Riese unter den Pflanzen

Rafflesia arnoldii (Riesenrafflesie) ist eine auf Borneo und Sumatra vorkommende Pflanzenart. Ihre Blüten messen bis zu einem Meter Durchmesser und sind somit die größten bekannten Einzelblüten. Die Riesenrafflesie ahmt mit ihrem Duft den Geruch von Aas nach und lockt so Insekten an, die ihr zur Bestäubung dienen.


Zitteraale sind ausschließlich im tropischen Südamerika zu Hause. (Bild: H-NDS)
Zitteraale sind ausschließlich im tropischen Südamerika zu Hause. (Bild: H-NDS)

[bearbeiten] Der Zitteraal verursacht tödliche Stromschläge

Zitteraale jagen und verteidigen sich durch die Erzeugung von Stromstößen. Bei einem Zitteraal können etwa 5.000 bis 6.000 Elektrozyten gemeinsam eine Spannung von bis zu 500 Volt erzeugen. Bei einem Strom von 0,83 Ampere und einer Leistung von 415 Watt sind sie wahre Energiepakete.

Links: www.h-nds.de/

McMurdo-Pinguine am Südepol (Bild: NASA)
McMurdo-Pinguine am Südepol (Bild: NASA)

[bearbeiten] "Fliegende" Pinguine

Fliegen können Pinguine nicht, sie gehören zu den flugunfähigen Vögeln. Jedoch gleichen die gefiederten Ureinwohner des Südpols das durch eine enorme Sprungkraft aus: Beim Verlassen des Wassers können Sie bis zu 1,80 Metern hoch springen. So können sie auch höhere Eisschollen "erklimmen".

Die Ameise ist ein Arbeitstier. (Bild: Günther Dotzler Pixelio)
Die Ameise ist ein Arbeitstier. (Bild: Günther Dotzler Pixelio)

[bearbeiten] Ameisen – starke Zwerge

Ameisen sind auf vielen Gebieten rekordverdächtig: Sie gehören mit rund 12.000 Arten zu der artenreichsten Tiergruppe der Erde und sind nur in wenigen Regionen und Lebensräumen der Erde nicht anzutreffen. Ameisen bilden riesige Kolonien mit bis zu 20 Millionen Tieren und gehören zu den stärksten Tieren der Welt. Einige Arten können das 100fache ihres eigenen Körpergewichtes tragen. Bei einem Menschen mit einem Gewicht von 75 kg entspräche das 7.500 kg, also dem Gewicht von fünf Mittelklassewagen.

(Bild Wolf-Dieter Holz / Wikimedia)
(Bild Wolf-Dieter Holz / Wikimedia)

[bearbeiten] Der größte Organismus

Der größte bekannte Organismus der Welt ist ein Hallimasch. Der Ständerpilz wächst im US-amerikanischen Malheur National Forrest in Oregon. Er bedeckt eine Fläche von neun Quadratkilometern – das entspricht der Fläche von über 1.200 Fußballfeldern. Pilze bilden wie Pflanzen und Tiere ein eigenes Reich. Die Struktur, die eigentlich als Pilz bezeichnet wird, ist nur ein kleiner Teil des ganzen Organismus. Dieser Teil wird Fruchtkörper genannt. Unter der Erde erstreckt sich noch ein breites Geflecht aus einzelnen „Fäden“, den Hyphen. Diese bleiben für das menschliche Auge unsichtbar, so dass es oft sehr schwer ist, die Größe eines einzelnen Pilzes festzustellen.

Muss sich beim Langstreckenflug nicht vor einer Boeing 767 verstecken: die Pfuhlschnepfe (Bild: DUH/Adrian Pingstone/Tim Bowman)
Muss sich beim Langstreckenflug nicht vor einer Boeing 767 verstecken: die Pfuhlschnepfe (Bild: DUH/Adrian Pingstone/Tim Bowman)

[bearbeiten] Langstreckenrekord

Im Jahr 2007 wurde die bisher längste am Stück geflogene Strecke eines Vogels gemessen: Eine Pfuhlschnepfe flog von Alaska über den Pazifik nach Neuseeland und legte dabei eine Strecke von 11.500 Kilometern zurück.

Pfuhlschnepfen brüten in der Arktis und überwintern in Westeuropa, an der Atlantikküste Afrikas und sogar in Neuseeland. Bei ihrem Zug in die Überwinterungsgebiete kann man sie in Deutschland am Wattenmeer sehen. Dort ernähren sie sich von Würmern und Krebsen, die sie mit ihrem langen Schnabel aus dem Sand ziehen.

Ganz schön giftig - die Seewespe (Bild: Sadda Gocara Rupa)
Ganz schön giftig - die Seewespe (Bild: Sadda Gocara Rupa)

[bearbeiten] Vorsicht giftig!

Das giftigste Tier der Meere ist die Seewespe aus der Familie der Würfelquallen. Ihre bis zu drei Meter langen Tentakel sind mit Nesselzellen besetzt, die ein sehr starkes Gift enthalten. Das Gift wirkt hauptsächlich auf die Nerven des Opfers und führt zur Lähmung der Skelett- und Herzmuskulatur sowie der Atmung. Jedes Jahr werden von der Seewespe mehr Menschen getötet als bei Hai-Attacken.

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