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Nationalpark

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Darstellung der Nationalparke in Deutschland (Bild: BfN)
Darstellung der Nationalparke in Deutschland (Bild: BfN)
Die Elbe entspringt im Nationalpark Riesengebirge in Tschechien (Bild: DUH)
Die Elbe entspringt im Nationalpark Riesengebirge in Tschechien (Bild: DUH)

Ein Nationalpark ist ein räumlich klar abgegrenztes Schutzgebiet, das durch spezielle Maßnahmen vor schädlichen menschlichen Eingriffen geschützt wird und in dem die natürlichen Vorgänge ungestört ablaufen können. Nationalparke gelten als besonders wertvoll oder verfügen über eine natürliche Schönheit.


Nationalparke in Deutschland

Nach § 24 BNSchG sind Nationalparke „rechtsverbindlich festgesetzte einheitlich zu schützende Gebiete, die

  1. Großräumig und von besonderer Eigenart sind,
  2. in einem überwiegenden Teil ihres Gebiets die Voraussetzungen eines Naturschutzgebietes erfüllen und
  3. sich in einem überwiegenden Teil ihres Gebiets in einem vom Menschen nicht oder wenig beeinflussten Zustand befinden oder geeignet sind, sich in einem Zustand zu entwickelt zu werden, der einen möglichst ungestörten Ablauf der Naturvorgänge in ihrer natürlichen Dynamik gewährleistet.“

Nationalparke sind die ältesten bestehenden Großschutzgebiete. Der Yellowstone-Nationalpark in den USA war 1872 der erste Nationalpark weltweit. Etwa 100 Jahre später wurde der Nationalpark Bayerischer Wald als erstes deutsches Großschutzgebiet gegründet.


Heute gibt es insgesamt 14 Nationalparke mit einer Gesamtfläche von mehr als 9600 km² in Deutschland:

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